Beziehungsaufbau, Auftragsklärung und realistische Zielplanung in Beratung, Begleitung und Betreuung

Aus der Therapieforschung ist bekannt, dass die Beziehungsgestaltung in einem therapeutischen Prozess eine enorm hohe Wirkkraft hat. Mehr als die angewandte Methode (Grawe). Auch in anderen helfenden/pädagogischen Berufen, ist der Aufbau einer tragfähigen Beziehung ein sehr wirkmächtiger Faktor. Doch wie gelingt es, wirklich gut in Kontakt zu kommen? Welche Faktoren sind ausschlaggebend? Wie kann es gelingen, eine wertschätzende Haltung, auch bei „Quertreibern“ einzunehmen und vor allen Dingen zu behalten? Weitere wichtige Aspekte sind die Auftragsklärung und eine realistische Zielplanung.


Ziele:

  • Eine gute Arbeitsbeziehung aufbauen 
  • mit dem Gegenüber in Kontakt kommen und die Weisheit des Widerstandes verstehen
  • Auftragsklärung und realistische Zielplanung
  • Fachwissen zu Kommunikation und zu Gesprächsführungstechniken auffrischen/erwerben
  • Mit sich selbst in Kontakt bleiben - Psychohygiene

Inhalte:

  • Die Dimensionen einer guten Arbeitsbeziehung
  • Auftragsklärung
  • Realistische Zielplanung – wie geht das konkret und was kann helfen, am Ball zu bleiben?
  • Wertschätzend bleiben, auch wenn es anstrengend wird – Hintergrundwissen hilft
  • Hilfreiche Leitfäden, nützliche Sprachwerkzeuge
  • Achtsamkeit / Methoden der Selbstwert-Schätzung und Stressregulation

 

Methoden:

  • Impulsreferat, Gruppenarbeit, Fallarbeit, ggf. Skulpturarbeit, Selbstreflexion, praktische Übungen

     

Herausfordernde Gespräche meistern mit den dazugehörigen Dos & Don'ts

Gespräche mit Klientinnen und Klienten können in Auseinandersetzungen oder Themen münden, bei denen Sie an Ihre Grenzen kommen. Und was sage ich jetzt? Wie reagiere ich auf z. B. Widerstand, Dauerklagen oder krisenhafte Situationen?

Anhand herausfordernder Gesprächssituationen klären wir folgende Fragen: „Wie kann ich mich als Fachkraft angemessen verhalten, empathisch Grenzen setzen und meine zugewandte Haltung bewahren?“

Anhand konkreter Beispielen lernen Sie mögliche Interventionen aus unterschiedlichen therapeutischen Ansätzen kennen und erproben verschiedene Techniken der Gesprächsführung.

Außerdem werden Hintergründe und Motive für schwieriges Verhalten der KlientInnen beleuchtet, um eine wertschätzende Haltung beibehalten zu können.



Ziele:

  • mehr Sicherheit in herausfordernden Gesprächssituationen gewinnen 
  • Sicherheit im Umgang mit Krisen gewinnen
  • Eine wertschätzende und zugewandte Haltung auch in schwierigen Gesprächen wahren 
  • Reflexion von Interaktion und Prozess: was erlebe ich als „schwierig“ und welche meiner Ressourcen sind hilfreich? 
  • Kennen lernen von Tools aus therapeutischen Verfahren und Gesprächsführungstechniken z. B. DBT, systemische Interventionen, motivational interwieving

 

Inhalte:

  • Die Weisheit des Widerstandes und der Ambivalenz erforschen: „Ich will ja, aber... 
  • Krisen und Selbstgefährdung – wie gehe ich damit um?
  • Umgang mit depressiven/ängstlichen/wahnhaften Menschen
  • und, je nach verbleibender Zeit, weitere Situationen, wie z. B. „Ich habe ja eigentlich kein Problem, wenn die anderen nur … Sie sind meine letzte Hoffnung … hab alles schon versucht, nichts hat geholfen …“

Methoden:

  • Impulsreferat, Fallarbeit, Skulpturarbeit, Selbstreflexion, praktische Übungen

     

Impulse und Atempause - Stress- und Burnout Prävention

Die zwei- bis dreitägigen Workshops zur Stress- und Burnout Prävention geben Impulse für mentale, emotionale, körperbezogene und regenerative Strategien zur Prävention und zum Umgang mit Belastungs- und Stresssituationen.

Der Schwerpunkt liegt hierbei auf den mentalen und den emotionalen, also den "inneren" Stressoren und dem Umgang damit.

Die Inhalte speisen sich aus der Achtsamkeitspraxis, aus dem von den Spitzenverbänden der Krankenkassen anerkannten Programm zum Stressmanagement nach Kaluza und aus systemisch-hypnotherapeutischen Verfahren.

     

Ziele:

  • die eigenen mentalen Stressverschärfer, wie z.B. „innere Antreiber“ erforschen
  • Strategien zum Umgang mit mentalem und emotionalem Stress kennen lernen
  • Mentale und körperorientierte Übungen erleben und anwenden

Inhalte:

  • Informationen über Burnout / Stress
  • Selbstreflexion
  • Ausprobieren von verschiedenen Übungen aus achtsamkeitsbasierten Verfahren, aus dem Embodiment und aus imaginativen Verfahren
  • Wie kann die Integration in den Alltag gelingen?

 

Methoden:

  • Impulsreferat, Selbstreflexion in Einzelarbeit, Gruppenarbeit, praktische Übungen

   

Von der Vermeidung zur Akzeptanz – Ressourcenorientierter Umgang mit Angst

Ängste gehören zu den am meisten verbreiteten und tabuisierten Gefühlen, die oft einen großen Raum im Leben von Menschen einnehmen. Die Bandbreite dabei ist groß: Von neurotischen Angst- und Sorgenspiralen bis hin zu schweren Angsterkrankungen.

Zudem ist sie Begleiter vieler anderer psychischer Störungen. Ist die Angst-Spirale häufig aktiviert, kann sich daraus chronischer Stress entwickeln.

Mit dieser Fortbildung wenden wir uns an Fachkräfte aus sozialen Berufsfeldern, die ihre Klientinnen und Klienten beim Umgang von Ängsten begleiten wollen. 

Statt Kampf und einengender Kontrollstrategien steht dabei die Akzeptanz des Erlebens von Angst im Fokus, so dass Veränderung in Richtung eigener wertgeschätzter Ziele möglich ist.


Ziele:

  • Erwerben von Fachwissen zu Angststörungen
  • Kennen lernen achtsamkeitsbasierter, verhaltenstherapeutischer und systemischer Konzepte und Behandlungsansätze
  • Kennen lernen typischer Reaktionsmuster bei Ängsten

Inhalte:

  • Wissensvermittlung und Reflexion 
  • Übungen aus der Akzeptanz- und Committent-Therapie (VT achtsamkeitsbasiert)
  • Übungen mit dem inneren Team 
  • Imaginative und Körperorientierte Verfahren

Methoden:

  • praktische Übungen, Fallarbeit, Skulpturarbeit, Selbstreflexion, Einzel- und Gruppenarbeit